Wussten Sie schon... ...dass Blütenpflanzen von den Bienen beflogen werden, wenn sie Blütenstaub (Pollen), Nektar oder Honigtau anbieten?

Die Bienen sind unsere Leidenschaft


Demeter Imkerei Jacob-Hofmann
Irmi Jacob und Martin Hofmann
Reichardsroth 9a
D-91620 Ohrenbach

DE-ÖKO-037

Tel.: 09865 941630
Fax: 09865 941631
Mobil: 0177 5678294

http://www.jacob-hofmann.de

Deutsche Bahn Stadtplan


Weitere Informationen

Danke Volksbegehren

 

http://www.tagesschau.de/multimedia/video/video-504699.html

 

Unter dem Link kann man kurz den Kommentar, gesprochen von Werner Eckert vom SWR in der Tagesschau, nach dem erfolgreichen Volksbegehren in Bayern"Artenschutz Rettet die Bienen" anhören und ansehen. Sehr interessant für Landwirte und Nicht - Landwirte.

 

 

 

Fragen und Antworten zu Kritik am Volksbegehren

 

Schadet das Volksbegehren den Landwirten?

Im Gegenteil: Das Volksbegehren wird für einen gesetzlichen Rahmen sorgen, in dem Landwirte, die Leistungen für das Gemeinwohl bringen, in Zukunft stärker gefördert werden. Die Umstellung auf ökologische Landwirtschaft wird noch intensiver unterstützt. Besonders kleine und mittelständische Betriebe, die nicht nur Fördergelder nach Betriebsgröße erhalten, werden profitieren.

Das Volksbegehren öffnet damit den Landwirten eine Türe jenseits des Pfades „Wachse oder Weiche“. Damit ist das Volksbegehren ein Volksbegehren für die Bauern. Deshalb stehen auch die Ökoanbauverbände (Demeter, Bioland, Naturland, Biokreis) und die Arbeitsgemeinschaft für bäuerliche Landwirtschaft (AbL) hinter dem Volksbegehren und begrüßen das neue Naturschutzgesetz. 

Wendet sich das Volksbegehren gegen die Bauern?

Der Bauernverband behauptet, das Volksbegehren richte sich gegen die Bauern und sammle Unterschriften gegen die Landwirtschaft. Das ist falsch. Das Volksbegehren hat zu keiner Zeit Bauern diffamiert. Der BUND Naturschutz als Unterstützer des Volksbegehrens kämpft vielmehr seit den 1970er Jahren für die Erhaltung der klein- und mittelbäuerlichen Landwirtschaft.

So bietet das Volksbegehren den Bauern jenseits des Pfades „Wachse oder Weiche“ eine viel bessere Ausgangsposition als das, was sie derzeit auf dem Weltmarkt der Turbolandwirtschaft vorfinden. Deshalb unterstützen viele bäuerliche Verbände das Volksbegehren, so etwa die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), die Ökoanbauverbände Demeter, Bioland, Naturland und Biokreis sowie die Imker.

Warum zielt das Volksbegehren nicht auch auf Gartenbesitzer ab?

Natürlich ist es auch an jedem Gartenbesitzer, etwas für den Artenreichtum zu tun.

Was die betroffenen Fläche und die Menge an verwendeten Pestiziden und Herbiziden angeht, spielt aber die industrielle Landwirtschaft mit ihrem großflächigen Gifteinsatz eine bei weitem größere Rolle. Fast die Hälfte der bayerischen Landesfläche wird landwirtschaftlich genutzt. Daher sind die Landwirte die natürlichen Partner des Naturschutzes.

Greift das Volksbegehren in das Eigentum der Bauern ein?

Der Bayerische Bauernverband stellt das Verbot des Umbruches von Dauergrünland als Enteignung dar. Doch der Umbruch von Wiesen ist – abgesehen von wenigen Ausnahmen – auch heute schon nach dem Direktzahlungsdurchführungsgesetz (EU-Agrarförderung) verboten. Das Volksbegehren will diesen Schutz lediglich vervollständigen. 

Warum setzt das Volksbegehren auch auf neue Regelungen?

Seit den 1980er Jahren gibt es Förderprogramme des Naturschutzes für Landwirte. Credo der bayerischen Staatsregierung und des Bauernverbandes ist, dass damit auf Schutzgebiete und rechtliche Vorgaben verzichtet werden könne. Beschränkte Mittel, personell unterbesetzte Naturschutzbehörden und für gute Böden viel zu geringe Fördersätze führten aber dazu, dass die Förderprogramme in den offenen Agrarlandschaften oft versagen. Sie haben den Insektenrückgang nicht verhindert. 

Was echte Fortschritte für die Artenvielfalt betrifft, hat sich der sogenannte „freiwillige kooperative“ Weg Bayerns damit als gescheitert erwiesen. Das Volksbegehren setzt weiter auf finanzielle Anreize und Freiwilligkeit, aber gibt einen besseren und überfälligen rechtlichen Rahmen im Naturschutzgesetz vor, um endlich den Artenschwund zu stoppen. So sollen konsequent Schutzgebiete ausgewiesen und verbindliche Vorgaben für den Schutz von Gewässerrandstreifen geschaffen werden. 

Gefährdet das Volksbegehren Förderzahlungen an die Landwirte (KULAP, VNP)?

Nach den Vorgaben der Bayerischen Verfassung darf der Gesetzesvorschlag eines Volksbegehrens gar nicht in die Haushaltshoheit eingreifen. Mit dem Volksbegehren geben die Bürger lediglich Zielvorgaben in Form eines Gesetzes vor. Der Gestaltungsspielraum der Politik bei der Umsetzung bleibt dabei erhalten.

Die Zielvorgaben für einen bestimmten Prozentsatz der Landesfläche sind: 10 bzw. 13 Prozent Biotopverbund im Offenland, zehn Prozent Blühwiesen. Das sind keine auf den Betrieb bezogenen Vorgaben.

Die Staatsregierung muss daher Instrumente entwickeln, um die gesetzten Ziele zu erreichen, zum Beispiel Entschädigungen, Förderprogramme, Ausgleichszahlungen oder die Schaffung von Märkten. Das Volksbegehren bringt deshalb sogar mehr Geld für die Landwirte.

Die Zielvorgabe von zehn Prozent Biotopverbund steht übrigens schon seit 2002 im Bundesnaturschutzgesetz. Für die Umsetzung werden selbstverständlich Förderprogramme uneingeschränkt eingesetzt.

Fällt die finanzielle Förderung an den Gewässerrandstreifen weg?

Das Volksbegehren möchte erreichen, dass an Gewässern ein fünf Meter breiter Uferrandstreifen geschützt wird, so wie es seit Jahren in allen anderen 15 Bundesländern bereits üblich ist.

Die Förderprogramme müssen dann an das geplante Verbot der Ackernutzung auf diesen Fünf-Meter-Streifen angepasst werden. So gibt es zum Beispiel in Baden-Württemberg, wo die Ackernutzung an Gewässern ebenfalls verboten ist, weiterhin Fördermöglichkeiten für Maßnahmen, die über die gesetzlichen Regelungen hinausgehen: z.B. für Wiesennutzung mit höheren Anforderungen, Zusatzleistungen, Blühflächen etc.

Alle Förderprogramme, die über den Fünf-Meter-Streifen hinausgehen (KULAP-Programme mit Kulisse bis zu 30 Metern) können völlig uneingeschränkt weiter genutzt werden.

Schadet das Volksbegehren den Biobauern?

Im Gegenteil. Das Volksbegehren möchte bis zum Jahr 2025 Ökolandbau auf 20 Prozent der landwirtschaftlichen Fläche erreichen. Bis 2030 sollen es 30 Prozent sein. 

Die Zuwachsraten bei Ökolebensmitteln sind seit Jahren zweistellig. Bei Getreide und Gemüse ist der Bedarf an Ökolebensmitteln nicht gedeckt und Bayern zum Import gezwungen.

Überkapazitäten in den Jahren 2016 und 2017 bei Biomilch waren durch den massiven Preisverfall der konventionellen Milch bedingt und dadurch haben sehr viele Bauern innerhalb einer kurzen Zeitspanne umgestellt. Mittlerweile nimmt der Markt wieder Bio-Milchkontingente auf.

Um das Ziel von 20 bzw. 30 Prozent Ökolandbau zu erreichen, soll es gemäß dem Volksbegehren auch Aufgabe der Staatsregierung sein, mehr als bisher in Förderung, Beratung, Forschung, Aufklärung und Ausbildung für den Ökolandbau zu investieren. Zur Absatzförderung kann sie selbst die Bioangebote in allen staatlichen Einrichtungen (Kantinen) erhöhen.

Mitglieder des Aktionsbündnis zum Volksbegehren „Artenvielfalt - Rettet die Bienen!“ Stadt und Landkreis Ansbach

 

Volksbegehren Zeitraum 31.Januar bis 13.Februar 2019 im Rathaus eintragen!

 

 

Schirmherr Josef Göppel, Herrieden

 

 

Träger- und Unterstützerorganisationen:
LBV Landesbund für Vogelschutz - Kreisgruppe Ansbach; Netzwerk Blühende Landschaft Regionalgruppe Westmittelfranken; Imker Kreisverband Stadt und Landkreis Ansbach;

 

RESPECT – Ansbachs Kulturprogramm zu Umweltschutz und Klimawandel; AbL Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft, Franken; Bund Naturschutz e.V. Kreisgruppe Ansbach; Bürgerforum Wörnitztal mit Zukunft e.V; Ansbach Umgedacht e.V.; EWBR Energiewende-Bündnis Rothenburg; Erd-Charta-Gruppe - Rothenburg; Bioland - Landkreis Ansbach; Carina e.V Ansbach; Hortus Netzwerk; Team Grüner Gockel Petersaurach, kirchliches Umweltmanagementsystem; Jusos Ansbach Jugendorganisation der SPD; Grüne Jugend Stadt und Landkreis Ansbach; der Orts- und Kreisverband Ansbach der Ökologisch-Demokratischen Partei ÖDP; der Kreisverband Ansbach der Partei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN; der Unterbezirksverband Ansbach/WUG der Partei SPD; der Kreisverband Ansbach der Partei DIE LINKE; Offene Linke Ansbach; BAP Bürgerinitiative Ansbacher Parteiloser e.V.; der Kreisverband Stadt Ansbach der Freien Wähler; Demeter Landkreis Ansbach; Gemeinsam für Burgoberbach GfB, Tierschutzverein Gemeinsam stark für Tiere e.V., Liste Weidenbach-Triesdorf